Mittwoch, 7. Dezember 2011

So lässt's die Welt.


1. Ein junger Schäferhund ist auf der Suche nach etwas essbarem.
Er hört Schritte, Knackende Zweige. Jetzt sieht er die Jugendlichen.
"Die, die sich für besonders stark halten.", muss er denken.
Sie treiben ihn in die Enge, versuchen ihn einzufangen.
Der junge Rüde versteht nicht, was sie wollen.
"Geschafft, hab ihn!" - "Los, steck schon rein!"
Ein 15 Jähriger Junge
 steckt dem Hund einen Feuerwerkskörper ins Maul.
Angezündet und bereit.
Der Böller explodiert.
Das Hundegesicht mit ihm.
Der Schäferhund wimmert und weint, kann sich kaum bewegen.
Die Jungen springen auf und ab, schreien.
Dann lachten sie.


2. Er gibt dem Kätzchen einen Kuss, einen zweiten, einen dritten.
Streichelt es sanft, liebkost es.
"Du bist mein bester Freund.",
sagt der Mann im roten Pullover und Weihnachtsmannmütze.
Er gibt dem kleinen Tier einen letzten Kuss, flüstert noch einmal
"ich hab dich lieb .."
bevor der Mann das Kätzchen nimmt und zum Platz seiner Python geht.
"Mittagessen!"
Ein Lächeln breitet sich in seinem Gesicht aus, während der Weihnachtssong "Little Drummer Boy"
im Hintergrund läuft und das Katzenbaby in der Schlange verschwindet.


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Ihr denkt euch jetzt: "Was bist'n du für'ne kranke Perle?"
Leute, die Geschichten sind so verschissen real wie die Schule.
Glaubt ihr nicht ? Die eine findet in Bosnien, die andere in London statt.
Menschen sind Monster und nicht mehr.
Man, wann ist die Humanität gestorben ?
Und wenn es sie nie gab, wieso spricht man dann überhaupt von "Menschlichkeit" ?

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